Neue Gesichter im EU-Gesundheitsausschuss

08.08.2019 - Presse

Sechs deutsche Abgeordnete sitzen im Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments, fünf von ihnen seit der Europawahl im Mai zum ersten Mal. Die Pharmazeutische Zeitung fragte sie nach ihren gesundheitspolitischen Standpunkten.

Während die Sozialökonomin Delara Burkhardt (SPD), der Arzt Andreas Glück (FDP) und die Biologin Sylvia Limmer (AfD) die Fragen der pharmazeutischen Fachpresse nicht beantworten wollten, geben Arzt Peter Liese (CDU), die gelernte Tischlerin Christine Schneider (CDU) und die Apothekerin Jutta Paulus (Grüne) im Gespräch mit der PZ einen Einblick in ihre politischen Standpunkte. So betont Schneider, dass "die Organisation des Gesundheitswesens und auch die Frage, welche Leistungen bezahlt werden, nach wie vor national geregelt werden müssen, da die Europäische Union das Gesundheitswesen ja auch nicht finanziert." Apothekerin Paulus teilt die Auffassung, dass Arzneimittel ein besonderes Gut sind, das dem Schutz der menschlichen Gesundheit dient. Daher bewertet sie "das Rx-Boni-Verbot als eine effektive Möglichkeit, dem Rechnung zu tragen".

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