Antibiotikaresistenzen in Deutschland

19.11.2019 - Information & Internet, externe Gremien
Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist auf seiner Internetseite auf die Welt-Antibiotikawoche vom 18. bis 24. November hin. Sie zielt jedes Jahr im November darauf ab, das globale Bewusstsein für Antibiotikaresistenzen zu schärfen und die weitere Entstehung und Verbreitung von Antibiotikaresistenzen zu vermeiden. Jeder Einsatz von Antibiotika fördert die Bildung von Resistenzen: Empfindliche Bakterien werden abgetötet – die resistenten jedoch überleben und vermehren sich weiter. Antibiotikaresistente Erreger treten daher oft dort auf, wo viele Antibiotika eingesetzt werden, in Kliniken, Arztpraxen, aber auch in der Landwirtschaft.

Das Thema Antibiotikaresistenz wird am RKI intensiv und vielfältig bearbeitet. Das Institut erfasst zum Beispiel Daten zur Resistenzsituation und zum Verbrauch von Antibiotika und ist Sitz der Kommission „Kommission Antiinfektiva, Resistenz und Therapie“. Im Herbst 2019 hat das RKI die Koordination des „WHO AMR Surveillance and Quality Assessment Collaborating Centres Network” übernommen. Das Netzwerk unterstützt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen. Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung des globalen Surveillancesystems für Antimikrobielle Resistenz.

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