Lieferengpässe in der Diskussion

02.10.2019 - Apothekenwesen, Information & Internet, externe Gremien
Nachdem das Thema Lieferengpässe bei Arzneimitteln nicht nur in den Apotheken vor Ort sondern auch in den Medien kontinuierlich präsent ist, scheint sich die Politik dem Thema anzunehmen. In einem Positionspapier der AG Gesundheit der Unionsfraktion sind zahlreiche Maßnahmen angedacht. So ist angedacht, eine nationale Arzneimittelreserve aufzubauen, um Lieferengpässe zu verhindern.

Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes, Fritz Becker, kommentiert im Rahmen der Internetseite der ABDA. „Bei versorgungsrelevanten Wirkstoffen, die für Krebspatienten gebraucht werden, macht es durchaus Sinn, eine nationale Arzneimittelreserve herzustellen", sagte er im SWR. Diese sei aber nicht für alle Wirkstoffe praktikabel. „Mein Vorschlag wäre es, eine Liste mit versorgungsrelevanten Arzneimitteln aufzustellen und für diese dann eine vierwöchige Arzneimittelreserve zu bilden“, so Becker auf www.abda.de.

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