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Ausbildung ist Chance und Herausforderung für beide Seiten

Für den jungen Menschen bedeutet Ausbildung einen Reifeprozess. Nach der normalen Schulausbildung wird man mit Realitäten konfrontiert, die man als Schüler oder auch als Student so noch nicht kannte. Eine 40 Stunden Arbeitswoche als Auszubildender oder Praktikant ist eine neue anstrengende Herausforderung. Gleichzeitig ist Ausbildung die Grundsteinlegung für das weitere Leben, die Plattform auf der die eigene Zukunft aufgebaut werden soll.

Aber auch für die Ausbildungsstätten ist Ausbildung eine zweischneidige Sache. Wird die Ausbildung ernst genommen, bedeutet sie einen großen Mehraufwand für das gesamte Personal. Für normale Betriebsabläufe muss mehr Zeit eingeplant werden, weil viele Selbstverständlichkeiten erklärt werden müssen. Der Azubi muss vieles lernen, was zwangsläufig bedeutet, dass nicht alles reibungslos und fehlerfrei klappt. Man braucht Geduld. Aber die wird eben auch schon anderweitig arg strapaziert.

Und doch ist die praktische Ausbildung kein lästiges Pflichtprogramm und der Auszubildende keine billige Arbeitskraft. Sind sich beide Seiten bewusst, was sie vom jeweils anderen erwarten, ist das Apothekenpraktikum sowohl für den Auszubildenden als auch für den Ausbilder eine große Chance.

Der Vorteil für den Praktikanten liegt auf der Hand. Ist die praktische Ausbildung gut, kann sich das positiv auf sein ganzes Berufsleben auswirken. Positive Erfahrungen, die er in seiner Praktikumsapotheke macht, wird er seine zukünftige Apotheke übernehmen können.

Aber auch für die Apotheke ist die Ausbildung von PTA und Pharmazeuten im Praktikum von großem Vorteil. Die Auszubildenden bringen frischen Wind in die Apotheke und zwingen die Mitarbeiter und den Chef mit ihrem aktuellen Wissen, eingefahrene Denkschemen und Standards zu hinterfragen.

Doch dies gelingt nur, wenn Auszubildender und Ausbilder nicht den Kontakt zu einander verlieren. Deswegen ist es wichtig, dass nicht die reine Routine die Oberhand gewinnt, sondern, immer wieder Gespräche geführt werden, in denen beide Beteiligten überprüfen, wie weit man gekommen ist und ob eventuell Kurskorrekturen notwendig sind.