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Ein Blick in die Zukunft von Thüringens Apotheken

Am 17. September ist Tag der Pharmazie

Friedrich-Schiller-Universität in Jena

Bereits zum vierten Mal veranstalten die Thüringer Apotheker gemeinsam mit dem Institut für Pharmazie und der Fachschaft der Pharmaziestudierenden am 17. September den Tag der Pharmazie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Schüler aus allen weiterführenden Thüringer Schulen sind eingeladen, sich selbst an diesem Tag ein Bild vom Studienfach und den vielfältigen Einsatzgebieten des fertigen Apothekers zu machen.

Herzstück des Tages sind die Informationsstände, die über das gesamte Foyer am Ernst-Abbe-Platz verteilt ein Stück Apotheke an die Universität holen. Von der Arzneistoffprüfung über die Arzneimittelherstellung bis hin zur Arzneimittelberatung sind alle wichtigen Aufgaben vertreten, die in Apotheken täglich bewältigt werden. Vorgestellt werden sie von Apothekern, Studierenden und Pharmazeuten aus ganz Thüringen. Sie alle „brennen“ für ihren Beruf und wollen ihre Begeisterung an junge „Prä-Apotheker“ weitergeben. Und deswegen werden Mikroskope aufgefahren, analytische Geräte vorgeführt oder die Herstellung von Parenteralia simuliert. Und keineswegs müssen die Schüler nur staunend danebenstehen. Nein, ausprobieren, selber machen und vor allem ins Gespräch kommen, lautet die Devise. Und wenn Apotheker eins wirklich richtig gut können, dann ist es Dinge anschaulich und verständlich erklären.

Das Konzept des Tages der Pharmazie ist ausgesprochen erfolgreich. Er findet alle drei Jahre im Frühherbst an der Friedrich-Schiller-Universität statt und lockt dabei stets mehr als 1.000 Schüler und Abiturienten in die Saalestadt. Er geht zurück auf eine Idee von Studierenden und jungen Apothekern, die dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel nicht einfach tatenlos zuschauen wollten. Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Natürlich wird nicht jeder Besucher ein Apotheker, aber auch bei zukünftigen Juristen, Ärzten oder Journalisten steigt das Verständnis dafür, dass Apotheken keine einfachen Einkaufsläden und Apotheker keine Schubladenzieher sind. Und diese Erkenntnis ist alle Mühen wert.