Studentische Helfer in der Apotheke

24.03.2020 - Information & Internet, Pandemie, Recht, interne Gremien, externe Gremien
Der erste Tag hat schon einiges an Bewegung gebracht. Auf unserem Stellenmarkt sind derzeit 14 Anzeigen von Studierenden, die bereit sind in den Apotheken zu helfen. Dem gegenüber steht zurzeit die Anzeige einer Apotheke aus dem Weimarer Land. Darüber hinaus gab es auch die eine oder andere Anfrage in der Geschäftsstelle. Zwischenzeitlich waren es auch schon einmal mehr Stellengesuche, es scheint also, dass es ein paar Einigungen gab.

Uns ist es wichtig, noch einmal auf einen fairen Umgang miteinander hinzuweisen. In den Angeboten der Studierenden steckt sehr viel Hilfsbereitschaft und Engagement. Es ist ein wunderbares Zeichen für unseren Berufsstand, dass es unserem Berufsnachwuchs offensichtlich wichtig ist, für das Patientenwohl einzutreten. Denn schließlich darf man nicht vergessen, dass der Platz auf der Couch bezogen auf das eigene Wohl sehr viel sicherer ist. Daher appellieren wir an jede Apotheke, die einen studentischen Helfer einsetzen möchte, diesen Einsatz auf eine vertraglich Basis zu stellen. Der Verband wird hier sicher sehr schnell liefern, ansonsten gibt es eine Grundlage der ADEXA, die Sie ja gegebenenfalls anpassen können.

Studentische Apothekenboten
Es erreichen uns vermehrt Informationen, dass das Botendienstaufkommen und die Nachfrage danach derzeit sehr viel höher geworden sind. Nicht ohne Grund hat der ABDA-Präsident die Forderung nach Honorierung dieser Dienstleistung als eine der dringlichsten definiert, der „arztinduzierte Botendienst“ lässt grüßen. Wenn man bedenkt, dass viele Apothekenboten Rentner sind, die sich etwas hinzuverdienen, beschleicht einen dabei auch ein wenig ein ungutes Gefühl, denn schnell ist man dann in der Risikogruppe für eine schwerwiegenden COVID-19-Verlauf. Daher ist die Verstärkung des apothekerlichen Botendienstes durch „Studentische Helfer“ eine naheliegende Option.

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