PZ: Lieferengpässe in ganz Europa

31.01.2020 - Presse
Der Druck auf die europäischen Apotheken aufgrund der immer häufiger auftretenden Engpässe bei Arzneimitteln ist im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Das zeigt ein Bericht der Pharmazeutischen Zeitung über eine Umfrage der Pharmaceutical Group of the European Union (PGEU), dem europäischen Interessenverband der öffentlichen Apotheker an dem 24 europäische Länder teilnahmen. Die Befragung erfolgte vom 4. November bis 16. Dezember 2019. Demnach konstatierten 21 Länder (87 Prozent) eine Verschlimmerung der Lieferengpass-Problematik gegenüber 2018. Das zeigt sich auch in dem steigenden Arbeitsaufwand: Um die Versorgung der Patienten trotz Arzneimittelmangel aufrecht zu erhalten, mussten die Apothekenmitarbeiter in 2019 wöchentlich durchschnittlich 6,6 Stunden aufwenden und damit eine Stunde mehr als noch 2018.

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